Auf dem Pariser Triumphbogen steht der Name Aldenhoven, zusammen mit der Jahreszahl 1794. Er erinnert an die Gefechte, die französische Revolutionstruppen hier zwischen 1793 und 1794 gewannen.
Heute ist Aldenhoven eine Gemeinde mit 14.383 Einwohnern im Kreis Düren, 114 Meter über dem Meer, eingebettet in die flache Jülicher Börde. Zwischen Aachen, Köln und Düsseldorf gelegen, hat der Ort eine eigene Anschlussstelle an der A 44, dazu laufen die B 56 und die frühere B 1, heute L 136, durch das Gemeindegebiet. Prägend war über Jahrzehnte der Bergbau: Die Zeche Emil Mayrisch förderte von 1952 bis 1992 Steinkohle und beschäftigte zu Spitzenzeiten mehr als 4.000 Menschen.
Auf dem alten Gelände arbeiten heute das Aldenhoven Testing Center und ein großer Filmproduktionsstandort. Aus dieser Zeit stammen zahlreiche Siedlungshäuser, oft mit älteren Holz- oder Aluminiumtüren und einfachen Zylindern, die nach Jahrzehnten klemmen oder abbrechen. Seit 1659 steht im Ort außerdem die achteckige Wallfahrtskapelle, gebaut für eine 1654 gefundene Madonnenfigur. Daneben gibt es Neubaugebiete in Siersdorf, Freialdenhoven und Dürboslar mit modernen Mehrfachverriegelungen.
Sieben Ortsteile, ein Gemeindegebiet von gut 44 Quadratkilometern: Wer hier ausgesperrt ist, will einen Schlüsseldienst, der die Abfahrt an der A 44 kennt. Den Preis schätzen wir Ihnen vorab ein: Ist die Tür nur zugefallen, beginnt die Öffnung werktags bei ca. 100 €; ist sie abgeschlossen, wird es aufwendiger und damit teurer.