Aus Sicht des Monteurs beginnt ein Einsatz in Garching an der Alz oft mit einer Frage: Kernort, Wald an der Alz oder einer der kleinen Ortsteile wie Weipolding oder Mauerberg? Danach richtet sich, welche Strecke er durchs Alztal nimmt.
Die Gemeinde ist weitläufig. Zu Garching gehören neben dem Hauptort zahlreiche Weiler und Einöden, verteilt über die Hänge links und rechts der Alz. Viele Häuser stehen einzeln, manche Höfe liegen am Ende eines Feldwegs. Für jemanden, der dort ausgesperrt ist, heißt das: Der nächste Nachbar mit Telefon ist vielleicht ein paar hundert Meter entfernt, und zu Fuß in den Ort ist es weit.
Die Türen sind so unterschiedlich wie die Häuser. Im Kernort stehen Einfamilienhäuser aus den letzten Jahrzehnten mit Kunststoff- oder Aluminiumtüren, dazu Mehrfamilienhäuser mit Wohnungstüren im Treppenhaus. Draußen auf den Höfen trifft der Monteur auf massive Holztüren, auf Stalltüren und auf Schlösser, die seit Generationen nicht getauscht wurden. Eine zugefallene Haustür ist meist schnell geöffnet. Ein altes Kastenschloss, das sich festgefressen hat, braucht Geduld.
Wichtig ist deshalb das Gespräch vorher. Wer anruft und genau beschreibt, ob die Tür nur zugezogen oder abgesperrt ist, aus welchem Material sie ist und wo das Haus liegt, bekommt eine Einschätzung der Kosten, die nah an der Wirklichkeit liegt. Vor Ort hören Sie den Preis, bevor der Monteur auch nur das Werkzeug auspackt.