Nebel über dem Westerwald, kalter Wind an der Haustür in Baumbach, und der Schlüssel hängt drinnen am Brett. Wer an einem grauen Herbstmorgen in Ransbach-Baumbach so dasteht, will nicht lange draußen frieren.
Die Stadt besteht aus zwei Teilen, die längst zusammengewachsen sind: Ransbach im Norden, Baumbach im Süden. Dazwischen und drumherum zieht sich das Kannenbäckerland, und in kaum einem Ort ist der Westerwälder Ton so präsent wie hier. Ransbach-Baumbach nennt sich selbst Zentrum der Keramik, am ersten Oktoberwochenende kommen zum Töpfermarkt Besucher von weit her. Wer dann in einer der Straßen nahe der Stände wohnt und sich aussperrt, hat gleich doppelt Pech: viel Trubel, wenig Ruhe zum Nachdenken.
Auch sonst ist der Alltag hier eher ruhig. Man wohnt am Masselbach, geht am Erlenhofsee spazieren, der nur ein paar hundert Meter vom Zentrum entfernt liegt, oder fährt in die Dörfer der Verbandsgemeinde. Viele Häuser sind Einfamilienhäuser aus verschiedenen Jahrzehnten, dazu kommen Mehrfamilienhäuser in den neueren Wohngebieten. Die Türen reichen vom einfachen Einsteckschloss bis zur modernen Haustür mit mehreren Riegeln.
Für die Türöffnung in Ransbach-Baumbach heißt das: Wir fragen erst genau nach, was für eine Tür vor Ihnen steht. Eine zugezogene Tür bekommen wir meist auf, ohne etwas zu beschädigen. Ist abgeschlossen, dauert es länger. Kommt der Anruf bei Regen oder Kälte, sagen wir Ihnen ehrlich, wie lange Sie ungefähr warten müssen, damit Sie sich so lange beim Nachbarn oder im Auto aufwärmen können.