Sonnefeld liegt an der B 303, auf halber Strecke zwischen Coburg und Kronach, und die Gemeinde verteilt sich auf viele kleine Orte. Wer in Weischau, Zedersdorf oder Oberwasungen vor verschlossener Tür steht, hat den nächsten Bekannten mit Ersatzschlüssel selten gleich nebenan.
Der Ortsname ist jünger, als man denkt. Erstmals erwähnt wurde der Ort 1252 als Hofstädten. Im Jahr 1260 gründete Heinrich II. von Sonneberg hier das Zisterzienserkloster „campus solis“, das 1526 mit der Reformation aufgelöst wurde. Erst 1889 bekamen der Klosterbezirk und der Marktflecken Hofstädten den gemeinsamen Namen Sonnefeld. Das ehemalige Kloster mit seiner Kirche steht heute auf der Liste der Baudenkmäler.
Für den Schlüsseldienst Sonnefeld bedeutet die Lage zweierlei. Über die B 303 ist der Ort gut angebunden, und von dort geht es auf schmaleren Straßen weiter nach Gestungshausen, Hassenberg oder Neuses am Brand. Die Häuser in diesen Dörfern sind sehr verschieden: alte Bauernhäuser mit schweren Holztüren, Siedlungshäuser, Neubauten mit Mehrfachverriegelung. Bei einer Türöffnung in Sonnefeld schaut sich der Monteur deshalb zuerst Tür und Schloss an, bevor er entscheidet, wie er vorgeht.
Die Notöffnung beginnt bei ca. 100 €. Eine nur zugefallene Tür ist meist schnell offen. Ist zweimal abgeschlossen oder der Schlüssel im Zylinder abgebrochen, wird es aufwendiger, und auch spät in der Nacht kostet der Einsatz mehr. Was auf Sie zukommt, erfahren Sie vom Monteur, bevor er loslegt.