An einem nassen Novembermorgen an der Alsenz, wenn es noch kaum hell ist und man schnell die Zeitung aus dem Briefkasten holt, achtet niemand auf die Haustür. Ein Windstoß, ein Klick, und Winnweiler hat einen Bewohner mehr, der in Hausschuhen auf der Treppe steht.
Die Alsenz fließt von Süden nach Norden durch die Gemeinde, im Kernort münden Lohnsbach und Steinbach hinein. Rings um den Ort liegt das Nordpfälzer Bergland, der Donnersberg ist nicht weit, im Südosten reicht die Gemarkung an die Ausläufer des Pfälzerwalds heran. Zur Gemeinde gehören neben dem Kernort Alsenbrück-Langmeil, Hochstein, Potzbach und Leithöfe. Wer im Winter bei Glätte oder im Sommer nach einem Gewitter vor verschlossener Tür steht, möchte nicht lange warten.
Verkehrlich liegt Winnweiler günstig: Die A 63 zwischen Mainz und Kaiserslautern und die B 48 von Bingen nach Bad Bergzabern binden den Ort an, dazu hat Winnweiler einen Bahnhof an der Alsenztalbahn. Das macht die Anfahrt planbar, auch spät am Abend. Was kostet das Ganze? Für eine Notöffnung beginnt es bei ca. 100 €. Am Telefon gibt es eine Einschätzung, wenn Sie Tür und Schloss beschreiben, den Preis hören Sie vom Monteur, ehe er anfängt.
Ist die Tür nur zugefallen, kommt er meist mit dünnem Werkzeug an die Falle heran. Erst bei abgeschlossenen Türen und wenn sonst nichts hilft, muss der Zylinder weichen, und dann gibt es gleich einen neuen.