Schnell die Mülltonne an die Straße schieben, bevor am Morgen die Abfuhr kommt, und schon fällt hinter einem die Haustür ins Schloss. In Auerbach in der Oberpfalz, wo viele im Einfamilienhaus am Ortsrand oder in den Dörfern wohnen, passiert das öfter, als man denkt.
Die Bergstadt, wie sie wegen des früheren Eisenerzabbaus genannt wird, liegt im Landkreis Amberg-Sulzbach, rund 45 km nordöstlich von Nürnberg. Im Kern stehen rund um den Oberen Marktplatz alte Bürgerhäuser, überragt vom Turm der Pfarrkirche St. Johannes der Täufer, dazu der Schwedenturm, einst Teil der mittelalterlichen Stadtbefestigung. Am Großen und Kleinen Stadtweiher, in die der Speckbach und weitere kleine Bäche fließen, sind es eher Wohnhäuser aus jüngerer Zeit.
Und dann kommen die Gemeindeteile: Michelfeld mit dem ehemaligen Benediktinerkloster, Ranna, Nitzlbuch, Welluck und viele kleine Weiler, die auf keiner Karte groß auffallen. Für eine Türöffnung heißt das: Mal ist es eine schwere Holztür mit Kastenschloss im Altbau, mal eine moderne Haustür mit Mehrfachverriegelung, mal eine Nebentür zur Scheune. Zugezogene Türen lassen sich in der Regel ohne Schaden öffnen.
Wer abgesperrt hat, muss mit mehr Aufwand rechnen. Die B 85 führt mitten durch die Stadt, westlich davon trifft sie auf die B 470, sodass auch die Außenorte gut angefahren werden können, Tag und Nacht. Melden Sie sich mit Adresse und einer kurzen Beschreibung Ihrer Tür.